Was gibt es im Zirkus schöneres als den romantischen traurigen Clown, der uns immer in eine Traumwelt mitnimmt und uns doch auf so melancholische und humorvolle Art mit ganz alltäglichen Dingen überrascht und uns über uns selber lachen lässt.
Pic ist seit Jahrzehnten einer der größten dieser Clowns weltweit. Den meisten als Bild in Erinnerung als der Clown mit den großen Seifenblasen im Zirkus Roncalli, bei dem sieben Jahre gastierte. Doch auch beim berühmten Zirkus Knie und im Berliner Wintergarten war er. Sogar an den Münchner Kammerspielen hatte der Schweizer ein Jahr lang ein eigenes Programm mit „PICanterie“.
Im Rahmen des Familientheaterprogramms des Stadttheaters verzaubert er unser Publikum mit seinem Programm „Der Schlüssel“ mit neuen und bekannten Szenen. Er zeigt uns die kleinen Helden des Alltags: Einer auf großer Reise, einer lernt im Park Englisch und verliebt sich immer wieder, landet schließlich im schottischen Hochmoor. Einer quält sich mit einem Versicherungsvertreter, verliert seine Stimme… Indem Pic die kleinen Dinge des Lebens erzählt, kommt er zu den großen: Liebe, Tod, Angst, Glück, Einsamkeit. Eine Komödie der Gefühle, ein Panoptikum menschlicher Zustände. Er braucht weder Zynismus noch Denunziation. Er tritt mit seiner eigenen Lächerlichkeit an und hilft uns, über uns selbst zu lachen.