ACHTUNG:
Ihr Browser ist veraltet und kann diese Seite nicht fehlerfrei darstellen. Es wird dringend empfohlen, die Version Ihres Browsers zu aktualisieren oder einen neuen Browser zu installieren. Falls Sie sich für einen neuen Browser entscheiden, ist zum Beispiel die aktuellste Version des kostenlosen und sehr sicheren Browsers Mozilla Firefox eine sehr gute Wahl.

Mit freundlichen Grüßen,
das Stadttheater-Team
Stadttheater
Landsberg
News · Kalender · Veranstaltungen · Service · Newsletter

Theater


DAS BLAUE, BLAUE MEER

Das Staatstheater Hannover spielt Nis-Momme Stockmann Facebook Twitter
Der junge türkische Regisseur Serkan Salihoglu, der früher an den Kammerspielen München und am Dot in Istanbul arbeitete, ist seit 2009 am Staatstheater Hannover und hat dieses aufwühlende Stück inszeniert. Das Bühnenbild schuf die in Landsberg geborene junge Bühnenbildnerin Andrea Wagner.

Staatstheater Hannover

Nis-Momme Stockmann ist der Shootingstar der letzten Jahre. Wettbewerbsiege und Preise errang er als Repräsentant der ganz jungen neuen Dramatik. Er verdichtet und reduziert große Themen auf Mikrokosmen des Privaten, des Persönlichen. Mag auch seine teils nüchterne Textflut nicht alle Theaterbesucher erreichen, hat es doch einen Grund, weshalb in kürzester Zeit seine Stücke an etlichen großen Häusern der deutschen Theaterlandschaft uraufgeführt wurden. Wir freuen uns, wieder einmal das Staatstheater Hannover, das früher das Staatstheater mit den meisten Gastspielen in Landsberg war, mit Stockmanns „Das blaue, blaue Meer“ zu Gast zu haben.
Die Wohnsiedlung ist schuld. Eigentlich ist Darko sich sicher, dass die Wohnsiedlung schuld ist. Eigentlich ist er sich sicher, dass er nie hier raus kommt. Gut, man kann sich umbringen – machen ja viele – aber raus kommt man nicht.
Eigentlich kann man nur saufen. Darko säuft. Er säuft sich zu. Er säuft, bis er stottert und nach Luft schnappt. Er säuft, bis sich sein Gehirn nach außen stülpt.
Da ist diese Sache passiert. Diese schreckliche Sache, über die er einfach nicht sprechen kann. Da ist die Sehnsucht nach den Sternen, die keiner versteht. Da ist Elle, mit seinen dummen Augen. Da ist Ulrike, die keine 15 ist und schon kaputt.
Aber dann ist da plötzlich dieses Mädchen, Motte. Und plötzlich scheint alles möglich.
Vordergründig scheint es nur um Jugendalkoholismus zu gehen, doch es geht um mehr. Urbane Isolation, Bildungsarmut, Hoffnungslosigkeit einer ganzen Schicht, die wir in unserer Kleinstadtidylle so gerne verdrängen, und es geht um Liebe, wenn sie möglich ist.

Di 19. Jun

20:00 UHR