Kabarett

Kultur wider das Vergessen – Kabarett

  • Schwarz – Rot – Koscher
  • Alexej Boris

Der Titel des Kabaretts Schwarz – Rot – Koscher ist Programm: Alexej Boris ist Deutscher, gebürtiger Russe und Jude. Eine brisante Mischung, die viel (Spreng-) Stoff liefert für aberwitzige Situationen, deren Komik sich keiner entziehen kann. Der Kabarettist bietet Kostproben typisch jüdischen Humors, wie man ihn sonst nur von Woody Allen kennt: Alexej Boris zieht sein Handy aus der Tasche und sagt lapidar: „Ich habe eine Flatrate zu Gott.“ Das Soloprogramm steht in der Tradition des Typenkabaretts: Da ist die liebenswerte, aber auch nervige Tante Marina, der nobelpreisverdächtige Großonkel und Cousin Victor, ein Prolet, der zu Höherem berufen ist. Von einer Minute zur anderen schlüpft Boris in eine neue Figur: Er ist ein Meister der Wandlungsfähigkeit.
Alexej Boris, 1973 in Leningrad geboren, studierte an der Hochschule für Theater und Film in Leningrad. In Deutschland war er an der Schule für Schauspiel und Improvisationstheater bei Frieder Nögge. Er hatte unter anderem Engagements im Staatstheater Stuttgart, dem Stadttheater Fürth, dem Theater der Stadt Aalen und wirkte in Film- und Fernsehproduktionen mit. 2003 gründete er das Ensemble Boris & Konsorten, dessen
Schwerpunkt auf Kabarett-Theater liegt. Alexej Boris arbeitet auch als Regisseur.

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