Theater

Der Meister und Margarita

  • Nach dem Roman von Michail Bulgakow
  • Moreth Company
  • Ursula Berlinghof, Moritz Katzmair, Pia Kolp, Isabel Kott, Johannes Schön, Robert Spitz Schauspiel
  • Konstantin Moreth Bühnenfassung und Regie

Ein aufstrebender Autor wird von Kritik und Funktionären für seinen Roman über Jesus und Pilatus vernichtend geschlagen und flüchtet sich in eine Nervenheilanstalt, wobei er seine große Liebe Margarita zurücklässt. Ihm zu Hilfe kommt ein sinistrer Magier namens Voland, der mitsamt seiner teuflischen Truppe Moskau heimsucht, die geordnete sozialistische Welt durcheinander bringt und die Liebenden wieder vereinigt – allerdings zu einem hohen Preis. In einer Zeit, in der wir wieder um selbstverständlich gewordene Grundrechte fürchten müssen, in der die Demokratie, unsere freiheitliche Grundordnung auf dem Prüfstand zu stehen scheint, finden wir in Bulgakows Hauptwerk ein flammendes Plädoyer für die Freiheit des Einzelnen und die Freiheit der Kunst.

Der Meister und Margarita – ein Klassiker der Moderne und so etwas wie der russische „Faust“ – bietet ein Feuerwerk an theatralen Möglichkeiten. Er ist eine irrwitzige Mischung aus Satire, Drama, Fantasy und Romantik. Grotesk-komisch bis anrührend, ja zart erzählt, mit starken Figuren und einer unbändigen Fabulierlust ist er eine optimale Vorlage für einen prallen Theaterabend, der sowohl grandios unterhält als auch zum Nachdenken über die menschliche Natur anregt.

Dies ist die dritte Produktion der Moreth Company, des freien Ensembles unter der Leitung Konstantin Moreths, das 2015 mit den „Gefährlichen Liebschaften“ seine Eröffnungsproduktion im Stadttheater feierte und im Sommer 2016 mit „Cyrano“ dem Theatergarten das letztjährige Sommertheater bescherte. Eine Koproduktion mit dem Kulturmobil des Bezirks Niederbayern.

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